Parocktikum-Story

SONDERSTUFE mit Konzertberechtigung
die DT64 Indie-Nische zwischen sanfter Zensur und Szene-Belebung

Ich habe mir „geschworen“, die Geschichte vom Parocktikum nur einmal zu erzählen. Dabei bin ich (bisher) auch geblieben. Dieser Text wurde 1993 in dem Buch „DT64 Das Buch zum Jugendradio“ veröffentlicht.

Hier ist er komplett nachzulesen – illustriert mit Bildern und einigen Dokumenten aus meiner Sammlung.

Weitere Auskünfte über die Zeit des Parocktikum und die Hintergründe gibt es im Buch „Wir wollen immer artig sein…“ von Ronald Galenza und Heinz Havemeister. Dort findet sich auch ein Interview mit mir und tonnenweise Infos aus der DDR-Indie-Szene.

Heraus aus der fettigen Schlafsucht. Schluß mit dem Kriechen in lustvoller Selbstzerfleischung!
Vorbei, der moderne Zweckpessimismus, kein Quäken der fremden Sprüche, wie: Ein Unglück kommt selten allein, denn ein Unglück ist ein Dreck gegen eine Glut, einen Kontakt. Denn was hilft uns Schniefen! Wir wollen versuchen uns vom Gras zu unterscheiden!

E.H.A.R.F.K., Rostocker / Leipziger Band, Mai 1988
Brief als PDF (ca. 1MB)

Punk hat für unsere Musikentwicklung keinerlei Einfluß. … drittens widerspricht Punk unseren sozialistischen Normen für Moral und Ethik.

Stefan Lasch in dem Buch „PS: Rockmusik“, 1980

Schön, dass sich hier einmal die Gelegenheit bietet, einige immer wieder gestellte (und nicht gestellte) Fragen zu beantworten. Die folgenden Seiten sind der Bericht eines Nischenhausmeisters über die großen und kleinen Taten in seinem Bereich. Und natürlich ist dieser Bericht eigentlich so unspektakulär wie die meisten Dinge, die in vergangener Zeit passiert sind. Es ist zu lesen, was sich mir in den Jahren zwischen 86 und 89 bewusst dargestellt hat, freilich gefärbt durch Erfahrungen und Erkenntnisse der folgenden Jahre. Soweit es der Platz erlaubt, kann die LeserIn meine Sicht durch Originalzitate aus Manuskripten und Briefen illustriert finden.

zum ersten Kapitel: Vorgeschichte

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Ein Gedanke zu „Parocktikum-Story“

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